Abgeordnetenhauswahl 2016
05.09.2016, 15:22 Uhr
 
Einbrüche in Lauben: Aufmerksame Kleingärtnerinnen und Kleingärtner sind der größte Feind der Einbrecher!

Liebe Kleingärtnerinnen und Kleingärtner!

Seit Wochen gehen wieder Informationen durch die Presse, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche besonders in Charlottenburg-Wilmersdorf drastisch gestiegen ist. Und das, obwohl die Polizei seit Jahren im Rahmen ihrer Präventionsmaßnahmen umfassende Beratungsangebote zur besseren Sicherung von Wohnungen macht.

Auch die Laubengrundstücke in Charlottenburg-Nord werden von den Einbrechern nicht geschont. Wie die Senatsantwort auf meine diesbezügliche Parlamentsanfrage aus dem Mai 2016 drastisch belegt, sind hier die aktuellen Zahlen deutlich gestiegen. Sinnlose Verwüstungen sind häufig die Folge, denn  wirklich Wertvolles zu entwenden gibt es in aller Regel nicht. Hohe Kosten für die Betroffenen und eine starke Verunsicherung bei Aufenthalten in den Abend- und Nachtstunden  sind die Folge.

Trotz der derzeit von der CDU auf Landesebene durchgesetzten Aufstockung der Einsatzkräfte ist es der Polizei  -wegen des Personalabbaus im letzten Jahrzehnt zu Zeiten des rot-roten Senats- noch immer nicht vollständig möglich, auch unsere Laubenkolonien regelmäßig zu bestreifen. Deshalb kommt es auf jeden Einzelnen von uns an, egal, ob es um unsere Wohnung oder unseren Kleingarten  geht. Wachsame Nachbarn, Nachbarn, die miteinander in gutem Kontakt stehen, sich helfen und sich ergänzen, sind die natürlichen Feinde jedes Einbrechers.

Sich gegenseitig informieren, wenn man ein Wochenende oder in den Ferien nicht vor Ort ist, Post und Zeitungen nicht bis zum Überquellen im Kasten zu lassen, aufmerksam zu sein bei ungewöhnlichen Geräuschen und unbekannten Menschen auf dem Nachbargrundstück bzw. in der Nachbarlaube und darauf kritisch zu achten, wenn kleine Lieferwagen und emsige Handwerker sich „an die Arbeit“ machen, dies alles kann helfen! Im letzten Fall wird jeder ordentlich tätige Betrieb  Ihnen  offensiv Auftraggeber und seinen  Arbeitseinsatz erklären, sofern Sie Ihr Nachbar nicht schon vorher „ins Vertrauen“ gezogen hat.

Kommt es wirklich zu einem ernsthaften Vorfall, rät die Polizei nicht allein den Helden zu spielen bzw. ein konfrontatives persönliches Risiko einzugehen. Aber das Handy bei sich zu haben und ohne Zögern die 110 zu wählen, sollte doch möglich sein. Auch gilt es, alle Unregelmäßigkeiten, auch kleinere Diebstähle, aktenkundig zu machen und auch regelmäßig diese Thematik in den Besprechungen der Kolonievorstände mit Vertretern des zuständigen Polizeiabschnitts zu diskutieren. Natürlich sind alle diese Maßnahmen keine Garantie , sich komplett vor Einbrüchen schützen zu können, aber es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen, darüber sollten sich alle Beteiligen einig sein!

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