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07.09.2016, 15:37 Uhr | Joachim Krüger MdA
Diskussion zu (Kinder-)Armut in Berlin

Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf hatte zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Armut in Berlin mit dem Schwerpunkt Kinderarmut in die Zehlendorfer Busseallee eingeladen. Es waren alle im Abgeordnetenhaus derzeit vertretenen Fraktionen eingeladen; dabei vertrat der Sozialpolitische Sprecher seiner Fraktion, Joachim Krüger, die CDU.

In einem vorab erbetenen Kurzbeitrag hatte Krüger formuliert: „Armut grenzt aus, auch relative Armut begrenzt Teilnahmechancen am gesellschaftlichen Leben; Armut ohne Ausweg ist vor allem für Kinder eine Hypothek fürs ganze Leben!
Deshalb steht für mich die konsequente Bekämpfung von Kinderarmut im Mittelpunkt und damit die Auswertung der aktuell vorliegenden "Strategie zur Bekämpfung von Kinderarmut und Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabechancen in Berlin", die am 30. August dem Berliner Abgeordnetenhaus vorgelegt wurde.“

In seinen Redebeiträgen hob Krüger u.a. die immer stärker angenommenen Hilfe für Kinder aus einkommensschwachen Familien für den Schulbetrieb (Unterstützung bei Schulessen, Ausflügen, Klassenfahrten, Freizeitaktivitäten und Schularbeitshilfen) ebenso hervor wie die entstehenden Jugendberufszentren, die im Besonderen jungen Menschen mit Schwierigkeiten beim schulischen Lernen in der Abschlussklasse den Weg in eine Lehr- und Ausbildungsstelle erleichtern und begleiten sollen. Der beste Schutz gegen Kinderarmut sei jedoch ein sozialversicherungspflichtiges und finanziell auskömmliches Arbeitsverhältnis in der Familie. Hierbei wies Krüger auf den Tatbestand hin, dass in Berlin nach Jahrzehnten höchster Arbeitslosigkeit erstmals die 10%-Grenze nach unten durchbrochen werden konnte.

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