Zur Flüchtlingssituation
30.09.2015, 10:49 Uhr
 
Wir werden unsere Bürgerinnen und Bürger nicht vernachlässigen!

Auch vor dem Anwachsen des Flüchtlingsstroms in unsere Stadt gab es in unserer Wohnbevölkerung viele Menschen, die wenig vom allgemeinen Wohlstand verspürten. Zwar ist noch immer nur ein geringer Prozentsatz der über 65-Jährigen auf die Leistungen der Grundsicherung nach den Sozialgesetzbuch XII angewiesen, aber viele Ältere liegen mit ihren Einkünften dicht an der Sozialhilfegrenze, bekommen vielleicht einige Euro Wohngeld, aber merken doch täglich, wie eng ihre finanziellen Möglichkeiten ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben begrenzen. Viele, auch jüngere Menschen sind schwerbehindert und müssen die sich daraus ergebenden Einschränkungen und Nachteile weitgehend aus eigener Kraft ausgleichen. Auch für diese Mitbürgerinnen und Mitbürger gehen die monatlichen Einkünfte viel zu schnell zu Ende.

So mancher unter ihnen fürchtet, angesichts steigender Mieten und umgelegter Sanierungskosten seine Miete nicht mehr bezahlen zu können und aus seinem angestammten Wohngebiet verdrängt zu werden.

Besonders betroffen sind die Kinder, die in solchen sehr eingeschränkten sozialen Verhältnissen aufwachsen und mit vielen Gleichaltrigen nicht mithalten können. Besonders dramatisch ist, dass ihr Gesundheitszustand im Vergleich schlechter und ihre Bildungs- und Entwicklungschancen sehr eingeschränkt sind.

Alle diese Menschen sind aber feste Bestandteile unserer Stadtgesellschaft, für die sich die CDU stark macht, weil ihnen häufig stimm- und einflussgewaltige Fürsprecher fehlen. Unserer Gesellschaft geht es insgesamt so gut, wie es ihren schwächsten Gliedern geht. Das ist unsere christlich-soziale Überzeugung! Deshalb gilt auch diesen Menschen bis hin zu den Obdachlosen oder von Obdachlosigkeit Bedrohten unser politisches handelt.

Auf keinen Fall darf es Anzeichen dafür geben, dass wir diese Menschen mit ihrem Schicksal allein lassen und uns angesichts der großen Herausforderung durch die vielen Asylbewerber nur noch auf diese konzentrieren. Zugang zu preisgünstigem Wohnraum, Unterstützung bei individuellem Pflegebedarf, Hilfe beim Ausgleich von behinderungsbedingten Einschränkungen sowie Anstrengungen zu Barrierefreiheit und Inklusion muss es für unsere angestammten Mitbürgerinnen und Mitbürger auch dann geben, wenn an anderer Stelle umfangreiche Steuergelder für eine menschenwürdige Behandlung der Asyl suchenden Bürgerkriegsflüchtlinge eingesetzt werden.

Wir stehen als CDU-Politiker dafür ein, dass unsere Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in ihrem Leben schwierige Bedingungen zu meistern haben, nicht allein gelassen werden!

 

Ihr Joachim Krüger MdA
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